Umfassendes Know-how für alle Branchen

Die Arbeit von EWR Consulting ist vielfältig und abwechslungsreich – machen Sie sich ein Bild davon. Die nachfolgenden Projekte sind anonymisiert aufbereitet. Klicken Sie jeweils auf die Überschrift, um detaillierte Projektinformationen zu erhalten.

Branchenanalyse Nutzfahrzeuge

EWR Consulting begleitet seit über drei Jahren den Arbeitskreis der Betriebsräte der deutschen Nutzfahrzeughersteller. Unser Ziel ist, die Betriebsräte bei der Früherkennung von Branchenentwicklungen und möglichen Reaktionen darauf zu unterstützen. Im Rahmen dieser Tätigkeit wirkt EWR Consulting an der Vorbereitung und Durchführung des jährlich stattfindenden Branchentags mit. Dazu werden die statistischen Angaben zur Branche umfänglich analysiert und präsentiert. Ferner werden Branchenstudien und -prognosen ausgewertet und zusammengefasst.

Die aktuelle Branchenstudie Nutzfahrzeuge senden wir Ihnen auf Anfrage gerne zu.

EWR-Projekte

Weltmarktführer der chemischen und pharmazeutischen Industrie plant teilweise von deutschen Standorten nach Frankreich

Ausgangss​ituation

  • Geplante Verlagerung von Funktionen nach Frankreich
  • Deutliche Personalreduzierung an zwei Standorten
  • Dadurch Schwächung der verbleibenden Teile an den deutschen Standorten und weitere Restrukturierungen absehbar

Vorgehen

  • Beratungsinhalte auf Plausibilität und Realisierbarkeit geprüft
  • Wirtschaftlichkeit untersucht und Fehlannahmen und -schätzungen aufgedeckt
  • Ausarbeiten einer SWOT-Analyse für die deutschen Standorte und den ausländischen Standort
  • In Zusammenarbeit mit den Arbeitnehmervertretern alternative Handlungsmöglichkeiten erarbeitet und quantitative und qualitative Standortvorteile herausgearbeitet
  • Mitarbeiterinterviews und Kundenanalysen durchgeführt
  • Enge Begleitung des Betriebsratsgremiums während des gesamten Beratungsprozesses
  • Begleitung der Verhandlungsrunden mit der Arbeitgeberseite und Präsentation der Ergebnisse im GBR und Vorstand

Ergebnis

  • Das Arbeitgeberkonzept konnte widerlegt werden (keine nachvollziehbaren Synergien und Kosteneinsparungen ersichtlich)
  • Das von EWR Consulting und dem Betriebsrat erstellte Konzept zeigt deutlich quantitative und qualitative Vorteile auf
  • Know-how-Träger verblieben im Unternehmen
  • Die geplanten Verlagerungen wurden nicht durchgeführt

Sozialplan in einem kleinen mittelständischen Unternehmen mit befristeter Betreuung des Betriebsrats

Ausgangssituation

  • Kleines mittelständisches Unternehmen stand kurz vor der Insolvenz, schwache Auftragslage, komplizierte Struktur der Unternehmerfamilie. Es standen nur noch wenige finanzielle Mittel für einen Sozialplan zur Verfügung
  • Der Betriebsrat sah sich nicht in der Lage, die Situation ausreichend zu bewerten
  • Die IG Metall empfahl, einen betriebswirtschaftlichen Sachverständigen hinzuzuziehen

Vorgehen

  • Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft wurde die Sachlage analysiert und ein Fragenkatalog erstellt
  • Die vom Arbeitgeber überlassenen Unterlagen wurden auf Plausibilität geprüft und die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit analysiert und ein Gutachten erstellt
  • Zusammen mit den Arbeitnehmervertretungen wurde ein Alternativkonzept erarbeitet, das unter anderem eine Vier-Tage-Woche vorsah, um möglichst viele Beschäftigte, vor allem wichtige Know-how Träger, im Unternehmen zu halten

Ergebnis

  • Das Konzept wurde in weiten Teilen vom Arbeitgeber übernommen und um weitere unternehmerische Maßnahmen zur nachhaltigen Optimierung ergänzt
  • Die Anzahl der abzubauenden Beschäftigten fiel geringer aus, sodass höhere Abfindungen für die betroffenen Beschäftigten zur Verfügung standen
  • Zur Überprüfung der Umsetzung der vereinbarten Maßnahmen wurde eine Expertenkommission gegründet, der Mitglieder des Betriebsrats, leitende Angestellte und der betriebswirtschaftliche Sachverständige angehörten
  • Eine der Hauptaufgaben der Expertenkommission war die Überprüfung des Erhalts der Prozessfähigkeit der einzelnen Abteilungen, auch der indirekten Bereiche
  • Das Unternehmen erholte sich wieder – die Insolvenz wurde abgewendet

Betriebswirtschaftliche Unterstützung des Wirtschaftsausschusses eines mittelständischen Familienunternehmens

Ausgangssituation

  • Zur Verbesserung seiner Kalkulationsbasis forderte der Unternehmer umfangreiche Verzichte der Beschäftigten
  • Ohne diese würde er keine ertragreichen Aufträge mehr akquirieren können
  • Der Betriebsrat sah sich nicht in der Lage, die Situation ausreichend zu bewerten
  • Es gab zwar einen Wirtschaftsausschuss, doch ihm wurden viele Informationen vorenthalten und es stand nur wenig betriebswirtschaftliches Know-how zur Verfügung
  • Die IG Metall empfahl, einen betriebswirtschaftlichen Sachverständigen hinzuzuziehen

Vorgehen

  • Mit dem Betriebsrat und der Gewerkschaft wurde die Sachlage analysiert und ein Fragenkatalog erstellt
  • Die überlassenen Unterlagen wurden auf Plausibilität geprüft und die betriebswirtschaftliche Notwendigkeit analysiert
  • Das Gutachten wurde mit den Arbeitnehmervertretungen besprochen und auch dem Arbeitgeber vorgestellt

Ergebnis

  • In den Verhandlungen konnten die Forderungen des Arbeitgebers massiv reduziert werden
  • Dafür wurden betriebliche Maßnahmen zur Ergebnisverbesserung definiert
  • Des Weiteren wurde der Sachverständige als ständiger Betreuer des Wirtschaftsausschusses bestellt
  • Seine Aufgaben:
    • Überprüfung der Umsetzung der im Ergänzungstarifvertrag vereinbarten Maßnahmen,
    • Strukturierung und Systematisierung der Tätigkeit des Wirtschaftsausschusses und
    • dessen Schulung.

Insolventer Farbenhersteller wird von internat. Investor übernommen und plant Verlagerung von 130 Arbeitsplätzen nach Asien

Ausgangssituation

  • Durch die bereits in den letzten Jahren erfolgten Produktionsverlagerungen nach Asien sollen Funktionen aus den Bereichen Forschung, Vertrieb und Administration auch nach Asien verlagert werden

Vorgehen

  • Plausibilisierung des Arbeitgeberkonzeptes
  • In Zusammenarbeit mit den Gremien wurden die Kern-Kompetenzen des Standortes neu definiert
  • Die Fokussierung lag in der langfristigen Neuausrichtung des Standortes in Bezug auf den Kompetenzen Forschung und Vertrieb und den wesentlichen Funktionen im administrativen Bereich
  • Enge Begleitung des Betriebsratsgremiums während des gesamten Beratungsprozesses und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der IG BCE und dem Rechtsanwalt der Arbeitnehmerseite
  • Begleitung der Verhandlungsrunden mit der Arbeitgeberseite und Präsentation der Ergebnisse

Ergebnis

  • Zukunftsorientierte Neuausrichtung des Standortes
  • Dadurch deutlich reduzierter Personalabbau
  • Einrichtung einer Transfergesellschaft
  • Deutlich verbesserter Sozialplan

 

Versicherungskonzern plant ein Personalabbau von knapp 250 Beschäftigten

Ausgangssituation

  • Aufgrund wirtschaftlicher Probleme plant internationaler Versicherungskonzern die Einstellung des Neugeschäfts. Der Betriebsrat entwickelt daraufhin in Zusammenarbeit mit EWR Consulting ein Alternativkonzept zur Transformierung und Neuausrichtung der Gesellschaft.

Vorgehen

  • Plausibilisierung des Arbeitgeberkonzeptes
  • Aufzeigen der strategischen Risiken des Arbeitgeberkonzeptes
  • Moderieren von Workshops mit den Beschäftigten und dem Betriebsrat
  • Erarbeiten von Alternativen, um zusätzliche Dienstleistungen zu definieren
  • Überprüfen der Marktfähigkeit des Alternativansatzes
  • Erarbeiten eines Geschäftsmodells für die deutsche Gesellschaft als Ganzes und für selbstständige Unternehmensteile bzw. Buyouts
  • Herausarbeiten der zusätzlichen Potenziale und der damit verbundenen Beschäftigung
  • Enge Begleitung des Betriebsratsgremiums während des gesamten Beratungsprozesses und Begleitung der Verhandlungsrunden mit der Arbeitgeberseite und Präsentation der Ergebnisse

Ergebnis

  • Im Arbeitgeberkonzept konnten deutliche Schwachstellen aufgezeigt werden
  • Teile des Betriebsratskonzeptes wurden in die Neuausrichtung der Gesellschaft aufgenommen
  • Zur Komplettschließung anstehende Teilbereiche konnten dadurch erhalten bleiben
  • Deutlich reduzierter Personalabbau
  • Personalreduzierung zeitlich gestreckt und sozialverträglich durchgeführt

Restrukturierung eines führenden Finanzdienstleisters für die Betreuung immobiliengesicherter notleidender Kredite

Ausgangssituation

  • Aufgrund der Subprime-Krise bei immobiliengesicherten Krediten kommt es zu Auslastungsproblemen
  • Wirtschaftliche Ist-Ergebnisse und Vorhersagen zeigen negative Tendenz
  • Standortschließungen verbunden mit deutlichem Personalabbau geplant
  • Der Betriebsrat entwickelt in Zusammenarbeit mit EWR Consulting ein Alternativkonzept zur geplanten Restrukturierung der Gesellschaft

Vorgehen

  • Plausibilisierung des Arbeitgeberkonzeptes
  • Erstellen eines Alternativkonzeptes unter der Prämisse Aufrechterhaltung der Standorte
  • Aufzeigen von deutlichen Prozessverbesserungen bei den betrieblichen Strukturen, Prozessen und Abläufen
  • Herausarbeiten von deutlichen Kostensenkungsmöglichkeiten im Sachkostenbereich
  • Enge Begleitung des Betriebsratsgremiums während des gesamten Beratungsprozesses und vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Ver.di und den Rechtsanwältinnen der Arbeitnehmerseite Steiner, Mittländer, Fischer
  • Präsentation und Diskussion der Ergebnisse im Gremium und dem Arbeitgeber

Ergebnis

  • Aufzeigen von deutlichen Defiziten im Arbeitgeberkonzept
  • Schließung der Standorte wurde trotzdem wie geplant durchgeführt
  • Personalabbau konnte insgesamt jedoch abgemildert werden
  • Deutlich verbesserter Sozialplan
  • Errichtung einer Transfergesellschaft

Betriebswirtschaftliche Beratung des europäischen Betriebsrates eines international tätigen Konzerns

  • Wesentlicher Aufgabenbereich ist die Erstellung einer umfangreichen Jahresabschlussanalyse sowohl für den Konzern als auch für die vier Segmente
  • Da in den Gremien in der Regel Betriebsräte und Betriebsrätinnen vier verschiedener Nationen vertreten sind, werden die Analysen in alle vier vertretenen Sprachen – mit der Unterstützung erfahrener Dolmetscher – übersetzt
  • In Summe führt die Vorgehensweise zu einer Unterstützung der Argumentationsbasis in Verhandlungen mit dem Arbeitgeber

Andrea Rothkegel

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