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EWR-Spende lässt Wasser fließen

Im Dezember 2013 haben wir an dieser Stelle berichtet, dass wir unter anderem das Faraja Diaconic Center mit einer Spende unterstützt haben. Dort wurden für ein Farmprojekt (Kaffeeanbau) ein neuer Wassertank und ein vernünftiges Bewässerungssystem benötigt. Was ist aus unserer Spende geworden?

Faraja liegt in Tansania am Fuß des Kilimanjaro, unweit der Städte Moshi und Arusha. Faraja bedeutet auf Swahili „Trost“. In dem diakonischen Zentrum leben derzeit 26 ordinierte Diakone und 14 Brüder in Ausbildung samt ihren Familien. Die notwendigen Finanzmittel stammen aus der Bewirtschaftung einer Farm – und aus Spenden. Neben der landwirtschaftlichen Arbeit gehört auch die Unterhaltung zweier Einrichtungen für Kinder mit geistiger Behinderung zu den Aufgaben des Zentrums. Die „Tumaini-Tagesstätten“ werden gemeinsam mit den Kirchengemeinden Naibili und Sanya Juu unterhalten. Entsprechend ihrer Fähigkeiten lernen die 11 bzw. 12 Kinder Schreiben, Lesen und Rechnen und auch andere lebenspraktische Dinge wie die Versorgung von Tieren, das Nähen, Hausarbeiten oder die Gartenbewirtschaftung.

Bild 2Auf der Farm wird Kaffee angebaut. Dank des sogenannten „Dripping“-Systems, das die Kaffeepflanzen quasi tröpfchenweise mit Wasser versorgt, gedeihen diese nun besonders gut. Inzwischen gibt es auch einen Kaffeefarmmanager, der sich um alles kümmert. Für 2014 wird ein besonders guter Kaffeeertrag erwartet.

In der örtlichen Kaffeekooperative wird mittlerweile sogar an der Fair-Trade-Zertifizierung gearbeitet. Und so dauert es nicht mehr lange, bis wir den leckeren Kaffee auch in unseren heimischen Gefilden genießen können. Er schmeckt wirklich sehr lecker – das Team von EWR Consulting hat ihn bereits probiert und für gut befunden.

Wer das Faraja Diaconic Center mit einer Spende unterstützen möchte, kann die Kontaktdaten über uns erfragen. Wir freuen uns jedenfalls sehr, dass unsere Spende gut angekommen ist und zu einer Verbesserung vor Ort beigetragen hat.